Zwischentöne

Fotos: Thomas Dankesreiter von haunstetten.de


 

 

STAC Festival -
am 20. Oktober 2013 im Reese Theater.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Summertime

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Fotos: Wolfgang Ullmann

   

Raumklänge

 

Flyer Raumklänge

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Ein
voradventliches
Konzert.

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Konzert No. 1

Für alles wirklich Wichtige im Leben gibt es ein erstes Mal, nämlich dann, wenn die Zeit reif dafür  ist. Und so erklärte unser noch junger Chor  nach zwei  Jahren konsequenten Übens und Stimmbildens die Zeit einer Konzertpremiere für gekommen: 

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Tonträger - das Konzert No. 1

Der Vorabend zum Muttertag 2012 war schnell als günstiger Termin ausfindig gemacht, konnten wir doch darauf hoffen, als Geschenk zu diesem Anlass gerne in Anspruch genommen zu werden. Mit der Einladung des Gospelchores maranatha! verliehen wir unserem Erstling zusätzlich eine ganz eigene Note und damit wahrhaft unverwechselbaren Charakter.

Und dann war es so weit. Mit doch etwas weichen Knien fieberten wir vor dem bis auf den letzten Platz besetzten Saal von St. Georg unserem ersten großen Auftritt entgegen. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Erst einmal auf der Bühne wich unser Lampenfieber jedoch schnell der Freude am Singen, denn das Publikum war von Anfang an voll dabei und unterstützte uns mit Applaus und gespannter Aufmerksamkeit. 

 

Der erste Teil widmete sich bekannten Gospels wie Oh happy day oder I’ve got a feelingsowie zeitgenössischen Stücken von Carl Orff  Odi undvon L. Halmos  Jubilate Deo. Beherzt trug eine kleine Quartettformation der Tonträger den  Gospel  I‘ve got peace  vor. Das war für einige Sänger schon etwas aufregend, da sie vorher nie in kleiner Besetzung aufgetreten waren.

Den Block vor der Pause gestaltete Maranatha mit fünf afrikanischen Gospels (Shosholoza, Mamaliye, Phindukulume, Burden down lord, Anatupenda). Mit dem Einsatz von Rhythmusinstrumenten, einer bewegenden CHOReographie sowie ihrem homogenen Klang und stimmigen Soli begeisterte die Gruppe das Publikum. So gingen Zuhörer und Chöre gleichermaßen beschwingt in die Pause, in der man bei Getränken und Snacks die Zeit für ein lockeres Gespräch nutzen konnte.

Rhythmisch ging’s weiter in den zweiten Teil, zunächst gestaltet von Maranatha mit fünf weiteren mitreißenden Gospels aus Südafrika und Uganda. Dass auch wir Tonträger Rhythmus im Blut haben, stellten wir im Anschluss beim anspruchsvollsten Teil unseres Repertoires unter Beweis. Bei Aqua de beber kam es nicht nur auf die exakte Einhaltung kniffliger Notenwerte, sondern auch auf die sichere Intonation ziemlich verwegener Harmonien an. Wir meisterten die Herausforderung, wofür uns das Publikum mit lautem Applaus belohnte. Bei Stand by your man zeigten auch wir unseren Willen zur Choreographie, was der aufmerksamen Zuhörerschaft nicht entging, aus deren Reihen ein kollektives Schmunzeln zu vernehmen war. Bei Killing me softly durften wir die sanfteren Register unseres Klangspektrums ziehen, die Töne hauchen, um die Stimmung des Liedes ausdrucksvoll einzufangen. So konnte sich keiner, nicht wir noch das Publikum, über mangelnde Abwechslung beklagen.

Den Höhepunkt bildeten schließlich die Stücke Wild World von Cat Stevens – es erfordert die Präzision eines Schweizer Uhrwerks -  und Wayfarers, eine sehr melodiöse Komposition, die ihr Schöpfer Jochen Eichner exklusiv  unserem Chor gewidmet hat und die er an diesem Abend auch selbst am Klavier begleitete. Das Publikum dankte es mit reichlich Applaus. Der gemeinschaftliche Abschluss „Maranatha meets Tonträger“ sorgte mit dem stimmgewaltig vorgetragenen Song Siyahamba für eine begeisterte  Stimmung bei allen Anwesenden. Erst nach der zweiten Zugabe akzeptierte das Publikum das Ende des Konzerts und ging mit dem sicheren Gefühl nach Hause, in den vergangenen zwei Stunden am richtigen Ort gewesen zu sein.

Für uns Sängerinnen und Sänger war dieses Konzert ein tolles Erlebnis. Auch unsere Maestra Rebecca konnte mit ihrer Mannschaft zufrieden sein. Diese dankte ihr mit einem bunten Frühlingsstrauß für ihre Arbeit in zahlreichen intensiven Proben.

Anderen Menschen Freude zu bereiten und dabei selbst Spaß zu haben, war für alle eine schöne Erfahrung. Und eigentlich war es ganz einfach. Wir mussten ja nur unserer Bestimmung folgen, die Töne zu tragen, wie man es von echten TONTRÄGERN erwartet.

Elisabeth

 

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